Netzwerk für integrale Entwicklung

       Satzung


          § 1  Name und Sitz

Der Verein führt den Namen HOLON Deutschland - Netzwerk für integrale Entwicklung.
Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt danach den Zusatz "e. V.".

Der Sitz des Vereins ist Berlin.


§ 2  Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung des Umweltbewusstseins und-schutzes hinsichtlich Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit, sowie der politischen Bildung durch Gestaltung und Entwicklung innovativer sozio-ökonomischer Projekte auf der Basis eines integralen Wissenschafts- und Weltverständnisses.

Der Satzungszweck wird verwirklicht durch:
a) Durchführung von Treffen mit fachlich-wissenschaftlichem Diskurs der Bedingungen und Inhalte, die zu einer nachhaltigen und ökologischen Lebensweise beitragen, unter Einbeziehung ökonomischer, künstlerischer und sonstiger kultureller Aspekte. Auswertung und Zusammenfassung von umweltrelevanten Untersuchungen.
b) Durchführung von Informations-und Diskussionsveranstaltungen, überregionale Aktionen zu diversen Themen, z.B. "Sprache schafft Kultur", "Wasser ist Leben". Analyse systemischer Ursachen sozialer, wirtschaftlicher und kultureller Krisen. Öffentliche Debatten möglicher integraler Lösungsansätze (wie z.B. Ökologische Stadtsysteme, direkte Demokratie, Eigentumsrechte für lebenswichtige Gemeingüter).
Die finanzielle Abwicklung erfolgt nach Möglichkeit durch vor Ort vorhandene Komplementärwährungen.
c) Planung und Durchführung von "Demokratie-Pilgerwegen", Infoständen und öffentlichen Gesprächen zu Themen wie Umweltschutz, demokratische Kultur und soziale Gerechtigkeit.
d) Planung und Durchführung nationaler und internationaler Fachtagungen, Kongresse etc.
e) Zeitnahe Publizierung der Erkenntnisse in Zeitschriften und elektronischen Medien und die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen aus dem oben genannten Bereich. Die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse sollen nach Möglichkeit interessierten Gruppen und Institutionen in Politik und Gesellschaft zur Verfügung gestellt werden.
f) Durchführung öffentlicher Bildungsveranstaltungen wie z.B. Zukunftswerkstätten, Theaterveranstaltungen, Kunstaktionen im öffentlichen Raum, Arbeiten mit innovativen Kommunikationsstrukturen (Bohm ?scher Dialog, Fishbowl, Theorie U nach Scharmer)
g) den Austausch und die Zusammenarbeit mit Initiativen im In- und Ausland, die ähnliche gemeinnützige Ziele verfolgen.


§ 3  Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es dürfen keine Personen durch Ausgaben die dem Zweck des Vereins fremd und oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 4  Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 5  Eintritt der Mitglieder

Mitglied des Vereins kann jede Person sowie auch Gruppen, Gemeinschaften, Organisationen und Institutionen in Form von Kollektivmitgliedschaft werden, die sich zu den Zielen und Aufgaben des Vereins bekennen. Die Beitrittserklärung muss schriftlich erfolgen. Bei Minderjährigen ist die Unterschrift der Sorgeberechtigten (Eltern oder Vormund) erforderlich. Über die Aufnahme entscheidet der Vereinsausschuss. Der Eintritt wird mit der Aushändigung einer schriftlichen Aufnahmeerklärung wirksam. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. Die Ablehnung der Aufnahme ist unanfechtbar.

§ 6  Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet:
a) durch den Tod eines Mitglieds.
b) durch den Austritt aus dem Verein; jederzeit möglich. Vorausbezahlte Mitgliedsbeiträge werden nicht erstattet.
c) Durch den Ausschluss aus dem Verein. Ausgeschlossen werden kann, wer den Interessen des Vereins zuwiderhandelt, durch ehrenrühriges Verhalten das Ansehen des Vereins schädigt oder vorsätzlich versucht, Unfrieden im Verein zu stiften oder dessen Zersetzung zu betreiben.
Vor der Beschlussfassung ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Der Ausschließungsbeschluss ist dem Betroffenen mit Begründung durch einen eingeschriebenen Brief zu übersenden.
Gegen den Ausschließungsbeschluss ist die Berufung zur Mitgliederversammlung zulässig. Die Berufung muss innerhalb einer Frist von einem Monat nach Absendung des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Bis zur Entscheidung durch die Mitgliederversammlung ruht die Mitgliedschaft.

§ 7  Mitgliedsbeiträge

Der Mitgliedsbeitrag wird jährlich bei der Mitgliederversammlung festgelegt.

§ 8  Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:
a) der Vorstand
b) der Vereinsausschuss
c) die Mitgliederversammlung
Der Vorstand besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden. Diese vertreten nach § 26 BGB gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied ist allein vertretungsberechtigt. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren, vom Tag der Wahl an gerechnet, gewählt, er bleibt jedoch bis zur Neuwahl im Amt.

§ 9  Vereinsausschuss

Der Vereinsausschuss besteht aus:
dem Vorstand (1. und 2. Vorsitzender)
dem Kassierer
dem Schriftführer
bis zu 4 Beisitzern
Der Vereinsausschuss wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren, vom Tage der Wahl angerechnet, gewählt, er bleibt jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Der Vereinsausschuss beschließt über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern und ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Mitgliederversammlung und dem Vorstand wahrgenommen werden.
Die Versammlungen des Vereinsausschusses bedürfen nicht der schriftlichen Einladung, mündliche oder fernmündliche Benachrichtigungen genügen. Beschlüsse des Vereinsausschusses sind vom Schriftführer in ein Beschlussbuch einzutragen und von ihm und vom jeweiligen Versammlungsleiter zu unterschreiben.

§ 10  Die Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung findet mindestens jährlich einmal statt, nach Möglichkeit im letzten Quartal. Außerdem ist eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von einem Viertel der Mitglieder des Vereins unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand schriftlich verlangt wird.
Die Mitgliederversammlung ist von einem Vorstandsmitglied schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und unter Einbehaltung einer Ladungsfrist von drei Wochen einzuberufen. Möglichst soll auch eine Ankündigung der Mitgliederversammlung in den lokalen Presseorganen erfolgen.
Die Mitgliederversammlung kann eine Ergänzung der vom Vorstand vorgeschlagenen Tagesordnung beschließen.

Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:

a) Sie legt die gemeinsamen Aktivitäten fest (z. B. die Bildung von Arbeitsgruppen)
b) Sie wählt den Vorstand und die unabhängige Revisionsstelle
c) Sie setzt die Statuten fest oder ändert sie
d) Sie nimmt den Jahresbericht entgegen
e) Sie genehmigt die Jahresrechnung, den Revisorenbericht und das Budget
f) Sie legt die Mitgliederbeiträge fest
g) Sie wählt bei Bedarf Delegierte (für Kongresse, Treffen und Ähnliches)
h) Sie verabschiedet die Orientierungssätze, Grundlagenpapiere sowie Berichte aus den Arbeitsgruppen
i) Sie ist zuständig für die allfällige Auflösung des Vereins

§ 11  Beschlussfassung und Beurkundung

Wahlen, Abstimmungen und Beschlüsse erfolgen wie folgt: Entscheide sollen soweit wie möglich in Übereinstimmung aller Anwesenden gefällt werden, die durch Diskussion anzustreben ist.
Die Konsensfindung steht im Vordergrund. Abstimmungen werden nur durchgeführt, wenn gegen einen Antrag begründete Einwendungen erhoben werden, welche im Dialog nicht bereinigt werden können.

Bei Abstimmungen und Wahlen braucht es eine Zweidrittelmehrheit der Stimme, Einzelmitglieder haben 1 Stimme, Mitgliedsorganisationen mit bis zu 20 Mitgliedern 3 Stimmen, mit 21 bis 100 Mitgliedern 4 Stimmen und mit mehr als 100 Mitgliedern 5 Stimmen. Das Stimmrecht von Mitgliedsorganisationen kann im vollen Umfang der ihnen zustehenden Anzahl Stimmen durch ein einziges von diesen delegiertes Mitglied wahrgenommen werden.

Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von zwei Dritteln, zur Änderung des Vereinszwecks oder der Vereinsauflösung eine Mehrheit von vier Fünfteln nötig.
Die in der Versammlung gefassten Beschlüsse sind vom Schriftführer im Beschlussbuch festzuhalten und von ihm und vom Versammlungsleiter und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterschreiben.

§ 12  Auflösung des Vereins

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins HOLON Deutschland e.V. an die Konvergenzgesellschaft für ganzheitliche Wahrnehmung, Bewusstseinsentwicklung und Tiefenökologie e.V., Bergstr. 3, 31137 Hildesheim, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützliche, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.